In der Bauindustrie werden heute viele Baustoffe hydrophobiert. Hierzu zählen vor allem die Edel-, Leicht-, Haft-, Wärmedämm- und Sanierputze. Diese Technik findet aber auch bei anderen Materialien Anwendung, z.B. bei Spezialbeton, Dichtungsschlämme, Gipskartonplatten und Natursteine.
Metallseifen nehmen in diesen Anwendungsbereichen eine bedeutende Stellung mit wachsendem Anteil ein. Diese herausragende Stellung im Bautenschutz verdanken die Metallseifen ihrer hohen spezifischen Oberfläche sowie ihrer stark wasserabweisenden Wirkung. Es erfolgt bei der Hydrophobierung eine Belegung der Oberfläche über den gesamten Querschnitt, wodurch eine Hydrophobierung der Masse über Jahre gewährleistet ist. Die Wasserdampfdiffusion wird durch die Metallseifen nicht beeinträchtigt.
Die Wirksamkeit hängt aber von einer intensiven Einmischung der Metallstearate in den Baustoffen ab. Hier bilden die reaktiven Hydrophobierungsmittel eine Verbesserung. Sie werden in Form der löslichen Seife – meist Natriumoleat – verwendet. Eine Hydrophobierung tritt zeitverzögert ein durch die Reaktion mit Calcium aus dem Baustoff.
In den letzten Jahren kamen dann verstärkt Kombinationsprodukte zum Einsatz, die eine gute Einarbeitung und eine rasche Hydrophobierung gewährleisten.
Die Peter Greven Fett-Chemie hat die anwendungstechnischen Eigenschaften der Seifen und Metallseifen an die Erfordernisse der Bauindustrie angepasst. Es ist so eine breite Palette von Spezialprodukten mit einem weiten Anwendungsbereich entstanden, die in dieser Informationsschrift im Überblick dargestellt wird. Zu den einzelnen Produkten können auf Anfrage detaillierte Informationen zur Verfügung gestellt werden. Die angegebenen Dosiermengen beziehen sich, falls nicht anders vermerkt, auf die Trockensubstanz. Sie stellen aber nur Richtwerte dar, die sich von den Praxiswerten, etwa durch hohe Bindemittelanteile oder größere Mengen Leichtzuschlagstoffe in den Mischungen, unterscheiden können.
Wie mit Feuchtmauerputz auch ein feuchtes Mauerwerk so saniert werden kann, dass dieses dauerhaft vor weiteren negativen Einflüssen von Feuchtigkeit geschützt wird, zeigt die gelungene Sanierung einer Kapelle im Salzburger Stadtteil Gnigl.



