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Aktuelle Informationen

Klimaschutzstrategie

Eine effektive Klimaschutzstrategie ist in der heutigen Zeit für Unternehmen unerlässlich, da der Klimawandel nicht nur eine globale Herausforderung darstellt, sondern auch erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft hat. Es besteht die Notwendigkeit, die ökologischen Auswirkungen zu minimieren und sich an die sich ändernden Umweltbedingungen anzupassen. Eine fundierte Klimaschutzstrategie ermöglicht es Unternehmen nicht nur, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren, sondern auch den Anforderungen von Regulierungsbehörden und Verbrauchern gerecht werden. Sie umfasst eine Reihe von Maßnahmen und Initiativen, die darauf abzielen, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, Ressourcen effizienter zu nutzen und den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens zu minimieren.

Mit der Einführung unserer Klimaschutzstrategie hat sich die Geschäftsführung klar zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz bekannt. Wir unterstützen die Ziele des Pariser Klimaabkommens und des EU Green Deals und haben konkrete Ziele, Maßnahmen und Zeitpläne zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen erarbeitet. Über unseren Weg hin zur Erreichung der gesetzten Ziele werden wir transparent berichten. 

Ziele der Klimaschutzstrategie

Mit Hinblick auf das übergeordnete Ziel Net Zero haben wir uns anspruchsvolle wissenschaftsbasierte Zwischenziele gesetzt, auf deren Erreichung wir hinarbeiten.

  1. Bis 2030 wollen wir, verglichen mit dem Basisjahr 2019, unsere standorteigenen CO2 Emissionen (Scope 1 und Scope 2) um 46 % reduzieren.
  2. Bis 2035 wollen wir an unserem Hauptstandort Netto-Null-Emissionen erreichen
  3. Bis 2050 wollen wir in der gesamten Unternehmensgruppe Netto-Null-Emissionen erreichen

Darüber hinaus steht auch die Messung und Reduzierung der Emissionen unserer Lieferkette (Scope 3) auf unserer Agenda. 

Maßnahmen zur Zielerreichung

Um unsere ambitionierten Klimaschutzziele zu erreichen, haben wir bereits verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet. Dazu zählen unter anderem:

  • Reduzierung der standorteigenen direkten Emissionen (Scope 1) durch kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz
  • Umstellung unserer Firmenfahrzeuge auf E-Autos
  • Reduzierung der indirekten Emissionen aus dem Energiebezug durch die Umstellung der deutschen Standorte auf Ökostrom und, wo möglich, den Aufbau von PV Anlagen
  • Reduzierung der Abfallmenge durch internes Abfallmanagement und die Unterstützung der Kreislaufwirtschaft

Neben den Scope 1 und Scope 2 Emissionen blicken wir auch auf die Emissionen und generellen Umweltauswirkungen entlang unserer Lieferkette, die unter Scope 3 fallen. Der Großteil unserer Produkte basiert bereits jetzt auf biobasierten Materialien, womit wir zur Defossilisierung beitragen. Zusätzlich unterstützen wir die Umstellung von fossilen zu  erneuerbaren Kohlenstoffen für organische Chemikalien und Materialien und prüfen kontinuierlich biobasierte, recycelte oder CO2-basierte Alternativen für unsere wenigen, noch nicht biobasierten Rohstoffe. Zudem achten wir darauf, dass wir nachhaltig zertifizierte Qualitäten einsetzen, die im Vergleich zur konventionellen Ware einen deutlich geringeren Fußabdruck vorweisen können.

Monitoring der Zielerreichung

Die Erfassung und Messbarkeit der Maßnahmen zur Zielerreichung sind unerlässlich für ein valides Monitoring. Wir überwachen die Zielerreichung im Rahmen unseres Carbon Managements. Hierzu erfassen wir die Emissionen unserer Standorte und berechnen jedes Jahr unseren Corporate Carbon Footprint. Die Berechnung erfolgt auf Basis des GHG Protocol Standards und umfasst Scope 1, 2 und 3 (upstream). 

Das Berechnungssystem wurde von einem unabhängigen externen Institut geprüft.

Zielerreichungsgrad für die Einsparung um 46 %, Zieljahr 2030: 52 %
Zielerreichungsgrad für die Netto-Null-Emissionen am Hauptstandort, Zieljahr 2035: 38 %

Berichterstattung

Unsere Zielverpflichtungen sind auf der Homepage der Science-Based Targets initiative (SBTi) veröffentlicht. Über unsere Fortschritte bei der Zielerreichung berichten wir jährlich auf unserer Homepage sowie über die Plattformen Carbon Disclosure Project (CDP) und Ecovadis an interessierte Stakeholder.